{"id":101,"date":"2021-05-27T12:34:17","date_gmt":"2021-05-27T10:34:17","guid":{"rendered":"https:\/\/erotik.com\/inside\/?p=101"},"modified":"2023-08-01T15:58:06","modified_gmt":"2023-08-01T13:58:06","slug":"schutz-vor-pornografie-in-der-schule-wie-kann-ich-die-whatsapp-gruppenchats-meines-kindes-kontrollieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/erotik.com\/jugendschutz\/schutz-vor-pornografie-in-der-schule-wie-kann-ich-die-whatsapp-gruppenchats-meines-kindes-kontrollieren\/","title":{"rendered":"Schutz vor Pornografie in der Schule: Wie kann ich die WhatsApp-Gruppenchats meines Kindes kontrollieren?"},"content":{"rendered":"<p>WhatsApp ist mittlerweile auch bei Kindern und Jugendlichen der Standard, wenn es um die Kommunikation geht. Je \u00e4lter, desto sicherer, dass die App auf dem Smartphone installiert ist. Offiziell m\u00fcssen Nutzer*innen ein Mindestalter von 16 Jahre haben, um WhatsApp verwenden zu k\u00f6nnen. WhatsApp wird zwar nicht als typische Art von Social Media angesehen, trotzdem erlaubt WhatsApp durch Gruppenchats, soziale Interaktionen und vor allem das Teilen s\u00e4mtliche Inhalte. In den WhatsApp Gruppenchats, wie z.B. in Klassenchats bei WhatsApp, werden immer \u00f6fter auch Video-, Audio-, Bild-, und Textdateien mit nicht jugendfreiem Inhalt geteilt. Die pornografischen oder gewaltverherrlichenden Videos und Bilder verstecken sich oftmals hinter harmlos wirkenden Vorschaubildern, was viele Eltern besorgt. In diesem Artikel zeigen wir dir, wie du einen gesunden Umgang mit der Nutzung von WhatsApp f\u00fcr dich und dein Kind finden kannst und Gruppenchats mit anderen Personen im Auge beh\u00e4ltst.<\/p>\n<h2>Welche M\u00f6glichkeiten haben Eltern, die Chat-Gruppen von Kindern und Jugendlichen zu kontrollieren?<\/h2>\n<p>WhatsApp bietet keinen Eltern-Modus oder Funktion an, mit dem die Chats und Mitglieder einer Chat-Gruppe kontrolliert werden k\u00f6nnen. Da die Nachrichten im WhatsApp-Dienst Ende-zu-Ende-verschl\u00fcsselt sind, ist es auch WhatsApp selbst nicht m\u00f6glich, den Inhalt der Nachrichten zu identifizieren. Eine M\u00f6glichkeit ist jedoch, gerade f\u00fcr Kinder in jungen Jahren, auf dem Laptop oder PC WhatsApp zu installieren und den QR-Code aus der WhatsApp-App des Kindes zu scannen. So k\u00f6nnen Eltern alles einsehen, was vom Kind geschrieben wird. Zumindest solange, wie sich das Smartphone WLAN befindet.<\/p>\n<h2>So kannst du Kontakte auf dem Smartphone deines Kindes blockieren:<\/h2>\n<ul>\n<li>Tippe in der unteren rechten Ecke der App auf <strong>Einstellungen<\/strong>.<\/li>\n<li>Tippe auf <strong>Konto<\/strong>.<\/li>\n<li>Tippe anschlie\u00dfend auf <strong>Datenschutz<\/strong>.<\/li>\n<li>Tippe auf <strong>Blockiert<\/strong> und f\u00fcgen hinzu, welchen Kontakt du blockieren m\u00f6chtest.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Blockierte Kontakte oder Gruppen k\u00f6nnen dann von deinem Kind nicht mehr kontaktiert werden.<\/p>\n<h2>So deaktivierst du sichtbare \u00f6ffentliche Informationen<\/h2>\n<ul>\n<li>Tippe in der unteren rechten Ecke der App auf Einstellungen.<\/li>\n<li>Tippe auf Konto.<\/li>\n<li>Tippe anschlie\u00dfend auf Datenschutz.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Oben kannst du die folgenden vier Elemente bearbeiten und ausw\u00e4hlen, wer was im Profil deines Kindes sehen kann:<\/p>\n<p><strong>Zuletzt gesehen<\/strong>: Als dein Kind die App zuletzt verwendet hat<\/p>\n<p><strong>Profilfoto<\/strong>: Foto des Kindes<\/p>\n<p><strong>Info: <\/strong>Die Mini-Biografie deines Kindes<\/p>\n<p><strong>Status:<\/strong> Was sie gerade tun<\/p>\n<h2>So deaktivierst du den Live-Standort<\/h2>\n<ul>\n<li>Tippe in der unteren rechten Ecke der App auf <strong>Einstellungen<\/strong>.<\/li>\n<li>Tippe auf <strong>Konto<\/strong>.<\/li>\n<li>Tippe anschlie\u00dfend auf <strong>Datenschutz<\/strong>.<\/li>\n<li>Tippe dann auf <strong>Live-Standort<\/strong> und w\u00e4hle die Chats aus, aus denen du den Standort entfernen m\u00f6chtest.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Welche Alternativen zu WhatsApp gibt es?<\/h2>\n<p>Es gibt einige Messenger-Alternativen zu WhatsApp, wie Threema, Signal und Telegram, die zudem nicht zu Facebook geh\u00f6ren. Die Nutzung dieser Messenger gilt als sicherer, da die Chats konsequenter verschl\u00fcsselt sind. Vor allem Threema, da die Betreiber*innen keine Daten der Nutzer*innen auf den Servern speichern. Das garantiert vollst\u00e4ndige Anonymit\u00e4t und Diskretion. Ob ein solcher Messenger-Dienst f\u00fcr Kinder und deren Privatsph\u00e4re besser geeignet ist, muss letztlich jedes Elternteil f\u00fcr sich entscheiden. Zudem sollte beachtet werden, dass User hier nur User erreichen, die den gleichen Messenger verwenden. Im Falle eines Klassen-Chats m\u00fcssten dann also alle \u201cumziehen\u201d und den neuen Messenger installieren und nutzen.<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Neben den technischen Einstellungen von WhatsApp und Gruppenchats solltest du immer im Austausch mit deinem Kind sein. Ermutige dein Kind mit dir \u00fcber seine oder ihre Erfahrungen mit WhatsApp zu sprechen und sich bei unbehaglichen Situationen direkt an dich wenden zu k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>WhatsApp ist mittlerweile auch bei Kindern und Jugendlichen der Standard, wenn es um die Kommunikation geht. Je \u00e4lter, desto sicherer, dass die App auf dem Smartphone installiert ist. Offiziell m\u00fcssen Nutzer*innen ein Mindestalter von 16 Jahre haben, um WhatsApp verwenden zu k\u00f6nnen. 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