
Mit dem Internet wurde Porno auf ein neues Level gebracht. Die breite Masse war plötzlich von überall erreichbar, wo es WLAN gab und sofort schossen Webservices zum Teilen von Inhalten wie Pilze aus feuchtem Waldboden. Foren, Chats, Social Media, etc.
Natürlich wartete die Pornografie nicht lange und schnell wurden die Hüllen fallen gelassen, getragene Socken verkauft und Live-Strip-Shows fanden ihren Weg ins Internet. Denn das Sprichwort „the internet is made for porn“ (and cats) kommt nicht einfach so von irgendwo. Wenn es existiert, dann gibt es auch Porno dazu, so die Regel!


Aber kommen wir zurück zu Pärchen, die sich beim Sex filmen. Ist das ein Fetisch?
Grob betrachtet, ist alles ein Fetisch. Von Nylonstrümpfen, Schuhen bis zu bestimmten Ethnien. Jegliche Vorliebe ist ein Fetisch und diese wollen bedient werden. Ganz einfach.
Vielleicht hatte man im Mittelalter keine Kameras gehabt, um festzuhalten, wie man Sex hatte, aber auch schon damals gab es Mittel und Wege. Künstler, die die sexuelle Aktivitäten ihrer Herren und Herrinnen zeichneten und auf Papier oder Leinwand brachten. Viele dieser Werke wurden später aufgrund religiöser oder gesellschaftlicher Moralvorstellungen versteckt oder zensiert, aber Fakt ist: sie existieren und es ist keine Sache, der modernen „verdorbenen“ Welt des digitalen Zeitalters, sondern eine rein menschliche. Sex ist und bleibt ein großes Thema, egal, was Religionen uns weiß machen wollen.


Sexualität war also nie ausschließlich Privatsache. Menschen haben sie seit Jahrhunderten dokumentiert, dargestellt oder künstlerisch verarbeitet. Heute übernehmen Smartphones und Kameras eine Rolle, die früher Leinwand, Stein oder Papier innehatten.
Neugier!
Menschen interessieren sich seit jeher dafür, wie andere leben. Reality-TV, Vlogs, Social Media oder Wohnungsbesichtigungen funktionieren alle nach demselben Prinzip: Wir erhalten einen Einblick in das Leben anderer.
Spannende Fakten am Rande: Psychologisch betrachtet sprechen solche Inhalte verschiedene Bedürfnisse an:
Bei Porno-Paaren wird diese Grenze noch weiter verschoben. Türen, die normalerweise verschlossen bleiben, öffnen sich freiwillig. Zuschauer erleben private Momente und erhalten das Gefühl, etwas Echtes zu sehen.


Hier treffen zwei Bedürfnisse aufeinander:
Gerade diese Kombination macht Paar-Content für viele Zuschauer besonders interessant.
Im Laufe der letzten Jahre haben sich einige Paare in der Erotikbranche einen besonders großen Namen gemacht. Dazu gehören unter anderem:
Sie alle setzen unterschiedliche Schwerpunkte, von Amateur-Feeling bis hin zu professionell produzierten Inhalten, und zeigen, wie vielfältig dieses Genre mittlerweile geworden ist.
Aber sie haben eines gemeinsam: Sie leben ihre Lust frei aus und teilen, sie mit ihren Zuschauern. Echt. Authentisch und absolut real.
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